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Professur Montage- und Handhabungstechnik
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Ermittlung von Führungsgliedern mit einem Dreh- und einem Schubgelenk - Beispiele

Umwandlung einer drehenden in eine schiebende Bewegung (und umgekehrt)

Aus einem Drehgelenk entsteht durch Wandern des Gestellpunktes B0 nach unendlich B0 - eine Schubkurbel oder eine Schubschwinge. In der Lagensynthese werden Drehungen um B0 durch Schiebungen längs der Schubrichtung ersetzt.

Dreilagenzuordnung

geg.:

A0, Schubrichtung B0,φ13,s13, Drehrichtung mathematisch positiv

ges.:
eine Schubschwinge, die sich in der Lage 1 2 in einer Totlage befindet und die Winkel-Wegzuordnung s13(φ13) realisiert
Skizze der gegebenen Übertragungsfunktion
Vorgehen
  1. Wahl von A1,2
  2. A3 aus A1,2 mit φ13 um A0
  3. A31 aus A3 mit s13 in Schubrichtung
  4. Mittelsenkrechte a131 auf A1A31
  5. B1,2 als Schnittpunkt von A0A1,2 und a131

Synthese einer Schubkurbel für 3 vorgegebenen Ebenenlagen

geg.:
  • Ebenenlagen: X1Y1, X2Y2, X3Y3
  • Exzentrizität e=0
ges.:
  • Schubkurbel Y0YD
Vorgehen:
  1. Ermittlung des Poldreiecks aus den Ebenenlagen
  2. Ermittlung des Umkreis u0 des Poldreieck P12P13P23
  3. Ermittlung des Höhenschnittpunktes H123 des Poldreiecks
  4. Zurückdrehen des Pols P23 in die Lage 1 (Spiegeln des Pols P23 an der Poldreiecksseite P12P13) => P231
  5. Einzeichnen des Umkreises u1des Spiegelpoldreiecks P12P13P231
  6. Wahl des Punktes D1 in der Lage 1 auf dem Umkreis u1 und Ermittlung der Schubgeraden durch den Höhenschnittpunkt H123 und den Punkt D1
  7. Alternativ: Wahl der Schubrichtung und Ermittlung des Punktes D1 als Schnittpunkt der Schubgeraden und des Umkreises u1
  8. Der gestellfeste Punkt Y0 entspricht dem Grundpunkt Y123

Synthese einer Kurbelschleife für 3 vorgegebenen Ebenenlagen

(nicht gestellfeste Schubrichtung)