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Professur Produktionssysteme und -prozesse
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Professur Produktionssysteme und -prozesse 

Aktuelle Informationen

  • Promotion
    Prof. Martin Dix eröffnet das diesjährige Promovendenseminar. Quelle: TU Chemnitz/Katja KlödenPromovendenseminar 2026: Gemeinsam forschen, voneinander lernen

    Am 1. und 2. Oktober 2026 hatten die Promovierenden von Prof. Martin Dix, Inhaber der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz, die Gelegenheit, den Stand ihrer Promotionsthemen vorzustellen.
    Im Rahmen des alljährlichen Promovendenseminars diskutierten sie gemeinsam mit ihrem Doktorvater, den wissenschaftlichen Mentorinnen und Mentoren ihrer Fachabteilungen und anderen Promovierenden ihre Forschungsarbeiten und erhielten zahlreiche Impulse für ihr weiteres Vorgehen.

    Ein Highlight der Veranstaltung war das Pflanzen von Apfelbäumen auf dem Gelände des Fraunhofer IWU. Insgesamt elf Kolleginnen und Kollegen des Fraunhofer IWU, der assoziierten Lehrstühle und externen Partner erhielten ein Bäumchen, um ihre erfolgreichen Promotionen bzw. Habilitationen zu würdigen. Der Vortrag des ehemaligen Promovenden Dr. Alexander Eckert von der Porsche AG zeigte den jungen Kolleginnen und Kollegen, welche vielfältigen Perspektiven sich nach einer wissenschaftlichen Laufbahn eröffnen können.

  • Tolle Teamleistung
    Stadtradeln: PSP dreht am Rad

    Vielen Dank an alle, die in diesem Jahr beim Stadtradeln für unser „Team PSP“ an den Start gegangen sind. Zehn Kolleginnen und Kollegen haben vom 31. August bis 20. September 2026 gemeinsam 1.719 km zurückgelegt und damit 281,9 kg CO2 vermieden.

    Besonders hervorzuheben sind die Kollegen Sven Winkler und Tamaro Hartig. Sven hat mit 299,6 km bei nur 39 Fahrten den 1. Platz im Teamranking erreicht. Tamaro hat zur Gemeinschaftsveranstaltung unserer Professur gezeigt, dass es kein schlechtes Wetter gibt und die ca. 39 km zum Markus-Röhling-Stolln in Annaberg-Buchholz (und zurück) mit dem Rad bewältigt.

    Danke nochmal an alle Teilnehmenden und natürlich an den Initiator und Motivator, unseren Kollegen Chris Schöberlein – nächstes Jahr sind wir wieder dabei und freuen uns auf weitere Unterstützer!

  • Forschung
    Wissenschaftler Sebastian Knopp testet die AR-Anwendung zum Sortieren von Autoteilen auf dem Messestand der Automechanika. Quelle: TU Chemnitz/Franziska KlimantTU Chemnitz präsentierte auf der Automechanika Frankfurt digitale Lösung für das Sortieren gebrauchter Autoteile

    Augmented Reality unterstützt Mitarbeitende bei der Zuordnung und Lagerung gebrauchter Fahrzeugkomponenten – TU Chemnitz und Projektpartner zeigten neu entwickelte Anwendung auf internationaler Fachmesse.

    Wie digitale Technologien dabei helfen können, gebrauchte Fahrzeugteile effizienter zu sortieren und damit Prozesse der Kreislaufwirtschaft zu unterstützen, zeigten Forschende der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz gemeinsam mit der Circular Economy Solutions GmbH auf der Automechanika-Messe in Frankfurt am Main. Auf dem Messestand konnten Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren, wie Augmented Reality (AR) Mitarbeitende beim Sortieren gebrauchter Autoteile unterstützt.

    Mithilfe einer AR-Brille erhielten die Gäste Sortieranweisungen direkt in ihr Sichtfeld und konnten die Zuordnung der Teile zu den vorgesehenen Lagerorten nachvollziehen. Der demonstrierte Anwendungsfall ist Teil des EU-Forschungsprojekts „Digitalised Value Management for Unlocking the potential of the Circular Manufacturing Systems with integrated digital solutions DiCiM“.

    In diesem Projekt wurde ein digitales Assistenzsystem entwickelt, bei dem RealWear-AR-Brillen zum Einsatz kommen, die den Beschäftigten relevante Informationen unmittelbar während des Arbeitsprozesses anzeigen. Das System ist in Echtzeit mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden und kann mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überprüfen, ob ein Teil am vorgesehenen Ort abgelegt wurde. Auch Sicherheitshinweise können über die AR-Anwendung eingeblendet werden.

    Die Technologie wurde sowohl unter Laborbedingungen als auch in realen Produktionsumgebungen erprobt. Damit verfolgt das Projekt den Ansatz, digitale Assistenzsysteme nicht nur technisch zu entwickeln, sondern ihre Einsatzmöglichkeiten unmittelbar in industriellen Prozessen zu untersuchen.

    Einen direkten Einblick in die verschiedenen Schritte des Anwendungsfalls erhielten die Messebesucherinnen und -besucher durch die räumliche Nähe der Projektpartner auf der Automechanika. Die Circular Economy Solutions GmbH präsentierte ihren Beitrag zum Use Case auf einem unmittelbar benachbarten Messestand.

    „Die Automechanika hat uns die Möglichkeit gegeben, unseren Anwendungsfall direkt mit Fachbesucherinnen und -besuchern zu erproben und zu diskutieren. Gerade die praktische Interaktion mit der AR-Anwendung macht anschaulich, wie digitale Technologien Beschäftigte bei der Rückführung gebrauchter Komponenten in Kreislaufprozesse unterstützen können“, so Sebastian Knopp, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.

    Die Automechanika Frankfurt fand vom 8. bis 12. September 2026 statt. Die internationale Fachmesse brachte nach Angaben der Veranstalter mehr als 112.000 Fachbesucherinnen und -besucher aus 173 Ländern zusammen. Rund 4.400 Aussteller aus 80 Ländern präsentierten Innovationen, Trends und Technologien für die internationale Automobil- und Aftermarket-Branche.

    Für das EU-Projekt DiCiM bot die Messe damit eine internationale Plattform, um digitale Lösungen für zirkuläre Produktionssysteme einem Fachpublikum aus der Fahrzeugindustrie vorzustellen und mit Akteuren aus Forschung und Wirtschaft zu diskutieren.

    Das Projekt wird vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2026 von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon Europe gefördert (Grant Agreement No. 101091536).

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