Zum 9. Mal Deutscher Meister: Max Heß holt Gold in der Halle
Studierende der TU Chemnitz präsentierten sich bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Topform, im Dreisprung sicherte sich Max Heß den 1. Platz, Sil-ber ging an Steven Richter
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Maß Heß ist nicht zu bremsen: Im Dreisprung kürte er sich erwartungsgemäß zum 9. Deutschen Hallen-Meister und knackte zum dritten Mal in dieser Saison die 17-Meter-Marke. Für die bevorstehenden Leichtathletik-Europameisterschaften Anfang März in den Niederlanden gilt er als einer der Hoffnungsträger und Top-Favorit des Deutschen Leichtathletik Verbands. Foto: European Athletics
Als die Deutsche Leichtathletik-Elite ihr Können bei den Hallenmeisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund vom 21. bis 23. Februar 2025 unter Beweis stellte, waren auch mehrere Studierende der TU Chemnitz unter den besten Athletinnen und Athleten – darunter Max Heß, ein außergewöhnliches Talent seines Jahrgangs. In seiner Paradedisziplin ließ er die Konkurrenz erneut weit hinter sich.
Dreisprung: Heß und Freund auf dem Siegertreppchen
Auf Siegestour im Dreisprung befindet sich derzeit Max Heß, der im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Chemnitz studiert. Dass seine herausragende Leistung derzeit kein Zufall ist, bewies er bereits Anfang Februar beim Meeting „Metz Moselle Athlélor" in Frankreich, bei dem der Dreispringer im letzten Versuch mit 17,41 Metern die Weltjahresbestleistung aufstellte. Bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund setzte der 28-jährige Student mit einer Weite von 17,00 Metern seine Goldserie fort. Mit seinem mittlerweile neunten Hallentitel bei den Deutschen Meisterschaften gilt er als einer der Top-Favoriten und Hoffnungsträger des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für die anstehenden Hallen-Europameisterschaften Anfang März im niederländischen Apeldoorn.
Silber sicherte sich sein Trainingspartner und Mannschaftskamerad Steven Freund, der mit einer Weite von 15,85 Metern eine neue persönliche Bestleistung erzielte. Freund studiert neben seiner sportlichen Karriere Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz.
Platz sieben im Dreisprung ging an den Landeskaderathleten und ebenfalls Bachelor-Studenten der Wirtschaftswissenschaften Maximilian Starke mit einer Weite von 15,09 Metern.
Im Weitsprung und Sprint jeweils Platz sieben für Studierende der TU Chemnitz
Im Weitsprung belegte Lea-Sophie Klik mit einer Weite von 6,14 Metern den siebten Platz. Die Sportlerin studiert an der TU Chemnitz im Bachelorstudiengang Medienkommunikation.
Schnelligkeit war bei den Sprintern gefragt. Mit von der Partie war Benedikt Thomas Wallstein, Bachelorstudent im Studiengang Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport, der sich im ersten Halbfinale über 60 Meter mit einem siebten Platz jedoch nicht für das Finale qualifizieren konnte.
Daumen drücken für die nächsten sportlichen Herausforderungen
Nächster sportlicher Höhepunkt für die Leitathletik-Cracks der TU Chemnitz sind die Hallen-Europameisterschaften im niederländischen Apeldoorn. Einer der Teilnehmer wird der neunfache Deutsche Dreisprung-Meister Max Heß sein. Derzeit steckt er in den letzten Vorbereitungen. Gemeinsam mit seinem Trainer Harry Marusch wird noch einmal intensiv am Sportforum in Chemnitz trainiert, bevor es kurz vor den Titelkämpfen in lockere Einheiten geht, um dem Körper Kraft und Energie für die bevorstehenden Herausforderungen zu geben. Sein Ritual vor dem Wettkampf? In einem Telefoninterview mit der Pressestelle und Crossmedia-Redaktion der TU Chemnitz berichtet Max Heß, dass er gern eine halbe Stunde vor dem Wettkampf Musik hört und spazieren geht, um Puls und Anspannung besser kontrollieren zu können und konzentriert an den Start zu gehen. Die TU Chemnitz wünscht maximale Erfolge.
Hintergrund: TU Chemnitz ist „Partnerhochschule des Spitzensports“
Die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport stellt viele Athletinnen und Athleten vor große Herausforderungen. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ bietet die TU Chemnitz gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) maßgeschneiderte Lösungen für Studierende an, die akademische und sportliche Erfolge parallel verfolgen wollen. Dazu gehören flexible Stundenpläne, individuelle Prüfungs- und Abgabetermine sowie die Möglichkeit, Urlaubssemester als „Meisterschaftssemester“ zu nutzen. Diese gezielte Unterstützung ermöglicht es den Spitzensportlerinnen und -sportlern, sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Die TU Chemnitz setzt damit ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere im Leistungssport.
Weitere Informationen zur TU Chemnitz als Partnerhochschule des Spitzensports: https://www.tu-chemnitz.de/usz/partnerhochschulen.php
Anne Eichhorn
27.02.2025